40 Jahre OSZ

Am Samstag, den 17. August, feierten die Berliner Oberstufenzentren ihr 40 jähriges Jubiläum. Ganze 46 Oberstufenzentren waren vertreten, stellten sich in Form von Marktständen, Pavillons und „Aktionsflächen“ am Alexanderplatz vor. Mit tatkräftiger Unterstützung, der Lehrer UND Schüler wurden viele Interessierte, aber auch Touristen angezogen.

Natürlich war auch unser OSZ dabei! Der meiste Andrang fand sich beim Stand von unserem lieben Lehrer Herrn Teichert, der sein Wahlfach „AirBrush“ vorstellte. Auch einige seiner Schüler waren dabei, zeigten das bei ihm erlernte Handwerk, woraus auch verschieden besprühte Jutebeutel für die Besucher entstanden.

Andere Schüler unserer Schule zeigten ihr künstlerisches Talent, zeichneten vor Ort und stellten auch einige ihrer Kunstwerke aus, die die Besucher sogar käuflich erwerben konnten.

(Das Geld durften die Schüler natürlich behalten 😉

Der Tag hat sich nicht nur dazu gelohnt, um das 40 jährige Bestehen der Oberstufenzentren zu feiern, sondern auch um viel „Werbung“ für unsere Schule zu machen, damit unsere Schule bekannter wird und wir noch mehr Schüler bekommen, die sich für den Bereich Gestaltung interessieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es am Schönsten ist, wenn Lehrer und Schüler mal gemeinsam arbeiten, da auch so viele positive Resultate entstehen und so am Schnellsten die gewünschten Ziele erreicht werden!

Unsere liebe Schulleiterin Mitten im Geschehen!
Zur Schau (und zum Kauf..) gestellte Kunstwerke einiger Schüler
Auch unsere besten Lehrer konnten von uns Schülern etwas lernen!

Klassenfahrt der GTA70 nach Paestum

Nachdem alle Prüfungen überstanden wurden, die Lehrer die Korrekturen hinter sich haben, neigt sich ein weiteres Schuljahr dem Ende zu. In den nächsten Tagen werden auch die letzten Zeugnisse verteilt. Auch dieses Jahr haben viele Schüler ihren Abschluss erreicht, ein weiteren Lebensabschnitt abgeschlossen.

Endlich mal Zeit also, ein paar Worte über die Klassenfahrt der GTA70 zu verlieren, die im Mai stattfand. Es war nach der Klassenfahrt wirklich eine stressige Zeit, für die Schüler, aber auch für die Lehrer.

Dieses Jahr ging es für die GTA70 nach Paestum. Wir sind mit dem Bus dorthin gefahren, die Fahrt dauerte stolze 26 Stunden (Zeit wurde gestoppt). Da man alle vier Stunden (in der Regel) Pause machen musste, zog sich natürlich alles. In den ersten 6 Stunden der Fahrt war noch alles gemütlich, lustig und man hatte sich lieb. Nach einiger Zeit wurde man ungeduldig, wollte nur noch ankommen und jeder wurde sofort (wenn auch nicht ganz so freundlich) geweckt, der anfing zu schnarchen.

Als wir irgendwann ankamen, wurden die Bungalows hastig besetzt, das wichtigste ausgepackt. Später aßen wir alle gemeinsam Pizza, die es dort auf dem Platz gab (nannte sich nur offiziell Pizza, aber es stillte den Hunger).

Die nächsten Tage waren durchgeplant, wir fuhren meist um 10 Uhr am Morgen mit dem Bus los, kamen Abends wieder an. Dort blieb dann Zeit, sich in den Gruppen Essen zu kochen, oder entspannt zu verbringen, meist am Strand.

Die „Exkursionen“ verliefen meist Problemlos, nur einmal mussten die Schüler inklusive einer Lehrerin im strömenden Regen in Neapel die anderen Lehrer, den Bus und dazugehörenden Fahrer finden ;´) Ansonsten gab es viel schönes und interessantes zu sehen, dabei hatte der gute Herr Scharff auch viel zu erzählen.

Nach der wirklich schönen Zeit, fanden sich alle am letzten Tag zusammen. Jede Gruppe steuerte etwas zu Essen bei, es wurde gegrillt, gemeinsam gegessen und gelacht, bevor es am nächsten Tag hieß, Abschied von Paestum zu nehmen und 26 Stunden zurückzufahren.


Über den Dächern von Neapel
Herculaneum
Herculaneum
Katakomben
Pompeji
Die vier lieben Lehrer, die auch viel Spaß mit uns hatten (für alles andere, Es tut uns Leid)

Auslandspraktikum

Als GTA-Schüler muss man im 2. Jahr ein Praktikum absolvieren. Entweder man sucht sich ein Betrieb (in seinem Schwerpunkt natürlich) in Berlin, oder man macht sein Praktikum im Ausland.

Das Praktikum an sich dauert vier Wochen. Im Ausland hat man erstmal eine Woche lang einen Sprachkurs, bevor man dann vier Wochen lang arbeitet. Einer der großen Unterschiede zu dem Praktikum in Berlin ist, dass man sich den Betrieb nicht selbst aussucht. Oder eher… nicht aussuchen kann.

Man schreibt als Schüler eine Bewerbung in der Sprache des Ziellandes, schreibt, was man sich denn an Tätigkeiten vorstellt und hofft das Beste.

Die Bewerbung bekommt schlussendlich jemand, der in dem ausgesuchten Land lebt und für einen zuständig ist. Dieser sucht mit den Bewerbungen die Betriebe.

Es steht einem also nichts im Wege, neue Erfahrungen zu sammeln, die Sprachkenntnisse zu verbessern und die Selbstständigkeit zu stärken (oder sie erst zu entwickeln….). Bei dem Auslandspraktikum kann es ja auch wie in Berlin sich die Möglichkeit eröffnen, eine Arbeitsstelle angeboten zu bekommen, die man nach dem Abschluss in Angriff nehmen kann. Ein Auslandsjahr wäre ja auch eine gute Idee.

Natürlich hat alles Vorteile, aber auch Nachteile. Auch ich habe mich für das Auslandspraktikum entschieden, mein Ziel war Malta. Es war schon nervenauftreibend, erst eine knappe Woche vor Abflug zu erfahren, wo genau ich denn arbeiten werde. Auch die Flugdaten kamen erst sehr spät. Das war natürlich nicht nur nervenauftreibend für die Schüler, sondern auch für die betreuenden Lehrer, da die ja wissen müssen, wann und wo sie uns besuchen können. Gut 12 Schüler in einem fremden Land im Betrieb zu besuchen, quer durch die ganze Insel zu fahren, ist kein Kinderspiel. Wobei man in Malta schon eine halbe Stunde mehr Zeit einplanen sollte, für die Suche nach einem Parkplatz.

Doch eine große Demotivation traf fast alle Schüler, als die Betriebe bekanntgegeben wurden. Da hatte man ausdrücklich gesagt, nicht am Computer arbeiten zu wollen, und landet bei einem Betrieb, bei dem man genau das, und nur das, machen muss. Der Schülerin wurde nicht gesagt, dass sie einen eigenen Laptop braucht. Da ihr das nicht gesagt wurde, hatte sie natürlich keinen mitgenommen und wurde schlussendlich deshalb nicht beschäftigt und war gezwungen zu wechseln.

Auch ich war unzufrieden, und entschied mich dazu, den Betrieb zu wechseln. Ich hätte nicht gedacht, dass ich zu jenen Schülern gehöre, die sich dazu entscheiden zu wechseln, doch ich bin im Nachhinein froh darüber.

Zu unserem Lehrer, der uns dort besuchte, lässt sich sagen, dass wir alle sehr froh waren, dass er in Malta war. Sehr viele waren kurz davor „das Handtuch zu werfen“, da vieles nicht lief, wie geplant und erhofft, da der Betrieb nicht stimmte oder man zum zweiten Mal den Betrieb wechselte. Da war unser Lehrer ein guter Ansprechpartner und motivierte uns, weiter zu machen und unser Bestes zu geben, nicht gleich alles so negativ zu sehen. Er war wirklich unsere seelische Stütze. Viel Spaß war natürlich auch da, viel Gelächter und gute Gespräche.

Mein Fazit zu Malta ist, dass ich es niemals bereuen würde, dorthin gegangen zu sein. Die Insel ist sehr schön, die meisten Menschen freundlich. Man kommt leicht von A nach B, und die Arbeitszeiten waren sehr… entspannt. Wir alle hatten sehr schöne Zeiten, Momente, die uns für immer bleiben werden. Wir haben uns alle gegenseitig geholfen und wenn es jemanden nicht gut ging, denjenigen wieder hoch- und weitergezogen.

Spaziergänge durch Valetta
Ein sehr schöner Abend im Hard Rock Café
Abende in Sliema
Entspannte Zeiten nach der Arbeit am Hafen