{"id":1164,"date":"2019-03-30T23:41:05","date_gmt":"2019-03-30T21:41:05","guid":{"rendered":"http:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/?p=1164"},"modified":"2019-03-30T23:43:07","modified_gmt":"2019-03-30T21:43:07","slug":"auslandspraktikum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/?p=1164","title":{"rendered":"Auslandspraktikum"},"content":{"rendered":"\n<p>Als GTA-Sch\u00fcler muss man im 2. Jahr ein Praktikum absolvieren. Entweder man sucht sich ein Betrieb (in seinem Schwerpunkt nat\u00fcrlich) in Berlin, oder man macht sein Praktikum im Ausland. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Praktikum an sich dauert vier Wochen. Im Ausland hat man erstmal eine Woche lang einen Sprachkurs, bevor man dann vier Wochen lang arbeitet. Einer der gro\u00dfen Unterschiede zu dem Praktikum in Berlin ist, dass man sich den Betrieb nicht selbst aussucht. Oder eher&#8230; nicht aussuchen <em>kann<\/em>. <\/p>\n\n\n\n<p>Man schreibt als Sch\u00fcler eine Bewerbung in der Sprache des Ziellandes, schreibt, was man sich denn an T\u00e4tigkeiten vorstellt und hofft das Beste.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bewerbung bekommt schlussendlich jemand, der in dem ausgesuchten Land lebt und f\u00fcr einen zust\u00e4ndig ist.  Dieser sucht mit den Bewerbungen die Betriebe. <\/p>\n\n\n\n<p>Es steht einem also nichts im Wege, neue Erfahrungen zu sammeln, die Sprachkenntnisse zu verbessern und die Selbstst\u00e4ndigkeit zu st\u00e4rken (oder sie erst zu entwickeln&#8230;.). Bei dem Auslandspraktikum kann es ja auch wie in Berlin sich die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnen, eine Arbeitsstelle angeboten zu bekommen, die man nach dem Abschluss in Angriff nehmen kann. Ein Auslandsjahr w\u00e4re ja auch eine gute Idee. <\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich hat alles Vorteile, aber auch Nachteile. Auch ich habe mich f\u00fcr das Auslandspraktikum entschieden, mein Ziel war Malta. Es war schon nervenauftreibend, erst eine knappe Woche vor Abflug zu erfahren, wo genau ich denn arbeiten werde. Auch die Flugdaten kamen erst sehr sp\u00e4t. Das war nat\u00fcrlich nicht nur nervenauftreibend f\u00fcr die Sch\u00fcler, sondern auch f\u00fcr die betreuenden Lehrer, da die ja wissen m\u00fcssen, wann und wo sie uns besuchen k\u00f6nnen. Gut 12 Sch\u00fcler in einem fremden Land im Betrieb zu besuchen, quer durch die ganze Insel zu fahren, ist kein Kinderspiel. Wobei man in Malta schon eine halbe Stunde mehr Zeit einplanen sollte, f\u00fcr die Suche nach einem Parkplatz. <\/p>\n\n\n\n<p>Doch eine gro\u00dfe Demotivation traf fast alle Sch\u00fcler, als die Betriebe bekanntgegeben wurden. Da hatte man ausdr\u00fccklich gesagt, nicht am Computer arbeiten zu wollen, und landet bei einem Betrieb, bei dem man genau das, und nur das, machen muss. Der Sch\u00fclerin wurde nicht gesagt, dass sie einen eigenen Laptop braucht. Da ihr das nicht gesagt wurde, hatte sie nat\u00fcrlich keinen mitgenommen und wurde schlussendlich deshalb nicht besch\u00e4ftigt und war gezwungen zu wechseln. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch ich war unzufrieden, und entschied mich dazu, den Betrieb zu wechseln. Ich h\u00e4tte nicht gedacht, dass ich zu jenen Sch\u00fclern geh\u00f6re, die sich dazu entscheiden zu wechseln, doch ich bin im Nachhinein froh dar\u00fcber. <\/p>\n\n\n\n<p>Zu unserem Lehrer, der uns dort besuchte, l\u00e4sst sich sagen, dass wir alle sehr froh waren, dass er in Malta war. Sehr viele waren kurz davor &#8222;das Handtuch zu werfen&#8220;, da vieles nicht lief, wie geplant und erhofft, da der Betrieb nicht stimmte oder man zum zweiten Mal den Betrieb wechselte. Da war unser Lehrer ein guter Ansprechpartner und motivierte uns, weiter zu machen und unser Bestes zu geben, nicht gleich alles so negativ zu sehen. Er war wirklich unsere seelische St\u00fctze. Viel Spa\u00df war nat\u00fcrlich auch da, viel Gel\u00e4chter und gute Gespr\u00e4che. <\/p>\n\n\n\n<p>Mein Fazit zu Malta ist, dass ich es niemals bereuen w\u00fcrde, dorthin gegangen zu sein. Die Insel ist sehr sch\u00f6n, die meisten Menschen freundlich. Man kommt leicht von A nach B, und die Arbeitszeiten waren sehr&#8230; entspannt. Wir alle hatten sehr sch\u00f6ne Zeiten, Momente, die uns f\u00fcr immer bleiben werden. Wir haben uns alle gegenseitig geholfen und wenn es jemanden nicht gut ging, denjenigen wieder hoch- und weitergezogen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"750\" height=\"991\" src=\"https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_2562.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1165\" srcset=\"https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_2562.jpg 750w, https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_2562-227x300.jpg 227w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption>Spazierg\u00e4nge durch Valetta <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_3253-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1166\" srcset=\"https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_3253-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_3253-300x225.jpg 300w, https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_3253-768x576.jpg 768w, https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_3253.jpg 2016w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Ein sehr sch\u00f6ner Abend im Hard Rock Caf\u00e9 <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"789\" src=\"https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_3649-1024x789.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1167\" srcset=\"https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_3649-1024x789.jpg 1024w, https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_3649-300x231.jpg 300w, https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_3649-768x592.jpg 768w, https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_3649.jpg 1962w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Abende in  Sliema <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"767\" src=\"https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/268ABB91-9956-47A8-8AC7-9045BC94F5FC-1024x767.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1168\" srcset=\"https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/268ABB91-9956-47A8-8AC7-9045BC94F5FC-1024x767.jpg 1024w, https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/268ABB91-9956-47A8-8AC7-9045BC94F5FC-300x225.jpg 300w, https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/268ABB91-9956-47A8-8AC7-9045BC94F5FC-768x575.jpg 768w, https:\/\/schuelerzeitung.wilhelm-ostwald-schule.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/268ABB91-9956-47A8-8AC7-9045BC94F5FC.jpg 1946w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Entspannte Zeiten nach der Arbeit am Hafen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als GTA-Sch\u00fcler muss man im 2. Jahr ein Praktikum absolvieren. Entweder man sucht sich ein Betrieb (in seinem Schwerpunkt nat\u00fcrlich) in Berlin, oder man macht sein Praktikum im Ausland. Das Praktikum an sich dauert vier Wochen. Im Ausland hat man erstmal eine Woche lang einen Sprachkurs, bevor man dann vier Wochen lang arbeitet. Einer der gro\u00dfen Unterschiede zu dem Praktikum in Berlin ist, dass man sich den Betrieb nicht selbst aussucht. Oder eher&#8230; nicht aussuchen kann. Man schreibt als Sch\u00fcler eine Bewerbung in der Sprache des Ziellandes, schreibt, was man sich denn an T\u00e4tigkeiten vorstellt und hofft das Beste. Die Bewerbung bekommt schlussendlich jemand, der in dem ausgesuchten Land lebt und f\u00fcr einen zust\u00e4ndig ist. Dieser sucht mit den Bewerbungen die Betriebe. Es steht einem also nichts im Wege, neue Erfahrungen zu sammeln, die Sprachkenntnisse zu verbessern und die Selbstst\u00e4ndigkeit zu st\u00e4rken (oder sie erst zu entwickeln&#8230;.). Bei dem Auslandspraktikum kann es ja auch wie in Berlin sich die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnen, eine Arbeitsstelle angeboten zu bekommen, die man nach dem Abschluss in Angriff nehmen kann. Ein Auslandsjahr w\u00e4re ja auch eine gute Idee. Nat\u00fcrlich hat alles Vorteile, aber auch Nachteile. Auch ich habe mich f\u00fcr das Auslandspraktikum entschieden, mein Ziel war Malta. Es war schon nervenauftreibend, erst eine knappe Woche vor Abflug zu erfahren, wo genau ich denn arbeiten werde. Auch die Flugdaten kamen erst sehr sp\u00e4t. Das war nat\u00fcrlich nicht nur nervenauftreibend f\u00fcr die Sch\u00fcler, sondern auch f\u00fcr die betreuenden Lehrer, da die ja wissen m\u00fcssen, wann und wo sie uns besuchen k\u00f6nnen. Gut 12 Sch\u00fcler in einem fremden Land im Betrieb zu besuchen, quer durch die ganze Insel zu fahren, ist kein Kinderspiel. Wobei man in Malta schon eine halbe Stunde mehr Zeit einplanen sollte, f\u00fcr die Suche nach einem Parkplatz. Doch eine gro\u00dfe Demotivation traf fast alle Sch\u00fcler, als die Betriebe bekanntgegeben wurden. Da hatte man ausdr\u00fccklich gesagt, nicht am Computer arbeiten zu wollen, und landet bei einem Betrieb, bei dem man genau das, und nur das, machen muss. Der Sch\u00fclerin wurde nicht gesagt, dass sie einen eigenen Laptop braucht. Da ihr das nicht gesagt wurde, hatte sie nat\u00fcrlich keinen mitgenommen und wurde schlussendlich deshalb nicht besch\u00e4ftigt und war gezwungen zu wechseln. Auch ich war unzufrieden, und entschied mich dazu, den Betrieb zu wechseln. Ich h\u00e4tte nicht gedacht, dass ich zu jenen Sch\u00fclern geh\u00f6re, die sich dazu entscheiden zu wechseln, doch ich bin im Nachhinein froh dar\u00fcber. Zu unserem Lehrer, der uns dort besuchte, l\u00e4sst sich sagen, dass wir alle sehr froh waren, dass er in Malta war. Sehr viele waren kurz davor &#8222;das Handtuch zu werfen&#8220;, da vieles nicht lief, wie geplant und erhofft, da der Betrieb nicht stimmte oder man zum zweiten Mal den Betrieb wechselte. Da war unser Lehrer ein guter Ansprechpartner und motivierte uns, weiter zu machen und unser Bestes zu geben, nicht gleich alles so negativ zu sehen. Er war wirklich unsere seelische St\u00fctze. Viel Spa\u00df war nat\u00fcrlich auch da, viel Gel\u00e4chter und gute Gespr\u00e4che. Mein Fazit zu Malta ist, dass ich es niemals bereuen w\u00fcrde, dorthin gegangen zu sein. Die Insel ist sehr sch\u00f6n, die meisten Menschen freundlich. Man kommt leicht von A nach B, und die Arbeitszeiten waren sehr&#8230; entspannt. Wir alle hatten sehr sch\u00f6ne Zeiten, Momente, die uns f\u00fcr immer bleiben werden. 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